
Ancient Times
„Ancient Times“ verdichtet ikonische Bildwelten der amerikanischen Identität zu einer visuell übersteuerten Collage, in der Vergangenheit und Gegenwart unauflöslich ineinanderfließen. Werbeästhetik, nationale Symbolik und politische Chiffren treten in einen Spannungsraum, der weniger erzählt als offenlegt.
Die Figur der Justitia erscheint entleert und verschoben: Ihre Waage hat ihre Balance verloren, ihr Maßstab ist nicht mehr Gerechtigkeit, sondern ökonomische Gewichtung. Doch das Gold, das die eine Seite füllt, wirkt paradox leicht – ein Hinweis auf die Fragilität jener Werte, die es repräsentiert.
Im Zentrum steht der Elefant als politisches Emblem, monumental und zugleich instabil. Er wird nicht als klares Zeichen gelesen, sondern als überlagerte Projektionsfläche – ein Körper, der Bedeutung trägt und gleichzeitig an ihr zerbricht.
Die im Hintergrund aufgelösten Stars and Stripes verweisen auf eine kollektive Erinnerung, deren Konturen zunehmend verschwimmen. Tropfende Farbschichten und harte Kontraste erzeugen eine Ästhetik des Zerfalls, in der sich Bild und Bedeutung gleichermaßen verflüssigen.
Der goldene Rahmen setzt einen bewusst irritierenden Kontrapunkt: Er behauptet Wert und Ordnung, wo längst Ambivalenz und Verschiebung dominieren.
„Ancient Times“ ist keine nostalgische Rückschau, sondern eine kritische Überlagerung von Symbolen – ein Bild, das den Zustand einer Idee sichtbar macht, die sich im Übergang befindet
Acryl auf Leinwand - 160cm x 190cm
Ancient Times
Die ersten Schritte sind gemacht:
Das alte Texaco-Schild links unten und eine Amerikanerin aus einer alten Werbung darauf- Neben ihr im Fußbereich der Leinwand Auszüge aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Der Goldrahmen und andere Elemente sind schon angedeutet.
Ancient Times
Die Welt im Wandel
Das erste Bild zu einer neuen Serie: Die Basis ist noch vorhanden, aber sie verliert ihre Konturen und ist kaum noch zu erkennen.
Die lange bestehende Weltordnung scheint sich aufzulösen: neue Regeln, neue Sprache, Kulturwandel. Evolution von Gesellschaft ist der die Basis vonEntwicklung, aber es scheint inn eine beenkliche Richtung zu gehen.
Die Idee ist noch ganz am Anfang, ich freue mich auf den kreativen Prozess und versuche ihn zu dokumentieren

Upmessing
Mit der Serie „Upmessing“ vollzieht Götz Friedewald einen radikalen und zugleich poetischen Akt: das bewusste Zerstören, um neu zu erschaffen.
Bestehende Werke werden nicht überarbeitet, sondern aufgeschnitten – fragmentiert in Streifen, die ihre ursprüngliche Ordnung verlieren und in eine neue, räumliche Struktur überführt werden.
Dieser Eingriff ist mehr als ein formaler Prozess. Er ist eine künstlerische Entscheidung gegen die Endgültigkeit des Bildes. Das zweidimensionale Werk wird seiner Geschlossenheit beraubt und öffnet sich in eine dritte Dimension, in der Licht zur aktiven Gestaltungskraft wird. LED-Elemente durchdringen die Bildkörper und erzeugen ein dynamisches Wechselspiel von Sichtbarkeit und Schatten. Was zuvor Fläche war, wird nun Raum – und damit Erfahrung.
Besonders bemerkenswert ist die inhärente Spannung dieses Ansatzes: Jeder Schnitt ist ein Verlust, jede Transformation ein Risiko. Doch genau in diesem Moment der Trennung liegt die eigentliche Stärke der Serie. „Upmessing“ thematisiert nicht nur Transformation, sondern verkörpert sie. Das ursprüngliche Bild bleibt als Erinnerung präsent, doch es wird gleichzeitig überschrieben, erweitert und in eine neue Existenz überführt.
Friedewald gelingt es, den Akt der Zerstörung in einen Akt der Wertsteigerung zu verwandeln – nicht im materiellen, sondern im künstlerischen Sinne. Die Werke gewinnen an Tiefe, buchstäblich wie metaphorisch, und fordern den Betrachter dazu auf, Bild nicht mehr als statisches Objekt, sondern als wandelbaren Prozess zu begreifen.
„Upmessing“ ist damit weniger eine Serie als ein künstlerisches Prinzip: ein Denken in Transformation, in dem jedes Ende zugleich ein Anfang ist.




Quantenspiel
Die Arbeiten dieser Kleinserie zur Quantenmechanik beinhalten 3 Ebenen.
Da ist zum einen die offensichtliche Ebene: Hier zeigt sich das komplexe Spiel mit den Eigenschaften der Quanten und deren Gesetze, welche die Physik im frühen 20 Jahrhundert auf den Kopf gestellt haben.
Die 2. Ebene ist nur mit einer speziellen Brille sichtbar: hier werden die Elemente 3-dimensional und die Dynamik der Quanten/ des Raumes erhaltem einen Energieschub.
Die 3. Ebene entfaltet sich nur in der Dunkelheit: In einer Weltall-Atmosphäre beginnen Elemente zu leuchten, und der Blick in die Tiefe des Raumes ist spürbar.
Invisible Magic
Quanten Festival in Ulm 06.10.2026
Copyright © Samuel Tschaffon

Quanten und Kunst
Warum beschäftigt sich ein Mensch plötzlich mit Quantenphysik???
Keine Ahnung, warum andere das tun - Ich darf 2025 Teil eines einzigartigen Projekts sein!
Im Rahmen des Quantenjahrs 2025 wurde ich von der Jury eingeladen, bei „Quanten und Kunst in Ulm“ mitzuwirken.
Dieses ist ein Teil des interdisziplinären Projektes „Quanten meets Art“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und wird federführend von der Universität Ulm in Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm und mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), sowie der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung durchgeführt.
Ich freue mich riesig, mit meiner Kunst einen Dialog zwischen Quantenphysik & Kreativität zu begleiten.
Bleibt gespannt – ich nehme euch mit auf diese Reise!
Die Vernissage ist am 06.10.2025 im Stadthaus Ulm ab 18 Uhr.
Programm: Quanten und Kunst
Am 20. Januar 2025 wurde er vereidigt - die USA drehen durch Geld macht Geld, und Macht zieht die Schmeißfliegen an -
schöne neue Welt
schöne neue Welt























